Picard: Ein Besuch in der Kunstschmiede des traditionellen Feintäschnerhandwerks

Hi Leute,

vor ein paar Wochen war ich in der Produktion bei Picard in Obertshausen zu Gast und durfte einen spannenden Blick hinter die Kulissen erhaschen. Es war wirklich ein aufregender und ereignisreicher Tag, den ich sicher noch lange im Gedächtnis behalten werde.

Aber der Reihe nach, lasst uns chronologisch vorgehen: 



Morgens nach dem Frühstück wurden wir von einem Mitarbeiter in unserem Hotel im Zentrum Frankfurts abgeholt und dann ging es auch schon Richtung des Geschäftssitzes von Picard.

Da ich ja bereits mehrfach mit Picard kooperiert habe und ihr auch bereits die Chance hattet, einige tolle Preise abzusahnen, kennt ihr das Unternehmen sicher schon ein wenig.

Für diejenigen, die hauptsächlich meinen Blog lesen und auf Instagram weniger aktiv sind, gebe ich gern einen kurzen Einblick in die Unternehmenshistorie des alteingesessenen Familienunternehmens.

Das Unternehmen wurde 1928 von Martin Picard und seinen Söhnen Edmund und Alois als „Firma Gebr. Picard Lederwarenfabrik“ gegründet. Das Unternehmen beschäftigt derzeit circa 1770 Mitarbeiter und unterhält neben dem deutschen Standort in Obertshausen auch Fertigungsstätten in China und Bangladesh.

Am 21. Oktober 2013 eröffnete Picard seinen zwölften eigenen Markenstore am angesagten Kurfürstendamm in Berlin.

Vielleicht wart ihr ja bereits in einem der Markenstores?! Am Flughafen in München beispielsweise kann man ihn kaum verfehlen.

Weiter im Programm: nach unserer Ankunft wurden wir von Social Media Managerin Janett herzlich begrüßt und erst einmal durch die Produktionshallen und die verschiedenen Lederläger geführt.

Anfangs konnte ich es gar nicht glauben wie aus solchen Kuhhäuten einmal fertige Ledertaschen werden.

Doch als wir unsere Führung fortsetzten und das erste Mal sahen wie das Leder geschnitten, wie einzelne Teile zusammengesetzt wurde, fügte sich das Bild in meinem Kopf langsam zusammen.

Echt Wahnsinn wie akribisch und mit welch immenser Sorgfalt, die Taschen von Picard dort von hochqualifizierten Mitarbeitern „zusammengebaut“ werden.

Wir wurden Zeuge eines Produktionsvorganges einer Tasche und konnten den kompletten Fertigungsprozess verfolgen - von Anfang bis Ende! Es ist immens viel wert zu wissen wie viel Herzblut in einer einzigen Tasche steckt.

Ich denke, dass dies vielen einfach gar nicht bewusst ist, weil man es sich beim Kauf im Internet oder im Laden einfach nicht bewusst vor Augen führt.

In Wirklichkeit ist es ein Zusammenspiel vieler Vorgänge, die alle aufeinander abgestimmt werden müssen und wo jeder Stich, jede Nacht sitzen muss.

Dieser Besuch erweiterte meinen Horizont wirklich total und wird zukünftige Kaufentscheidung nachhaltig beeinflussen. Die Tatsache, dass so (!) viel Substanz in die Produktion einer einzigen Tasche gesteckt wird, ist wirklich beeindruckend! Hut ab vor allen Mitarbeitern, die tagtäglich aufs Neue ihr Handwerk in dieser derartigen Perfektion ausüben und damit zum Unternehmenserfolg des Familienunternehmens beitragen!

Gegen Ende des Tages wurde uns noch die Ehre zuteil, Georg Picard, dem Geschäftsführer Picards die Hand schütteln zu dürfen und einen kurzen Small Talk zu halten, ehe wir im Tesla (!) wieder zurück nach Frankfurt gebracht wurden, wo wir die Erlebnisse des Tages bei einem leckeren Gin Tonic an der Hotelbar Revue passieren ließen und aufarbeiteten.

Auch auf diesem Wege noch einmal vielen lieben Dank an Picard und alle Beteiligten für die Möglichkeit, die Produktion einmal hautnah, live und in Farbe erleben zu dürfen und ein riesiges Dankeschön für die Tasche, bei dessen Produktion wir quasi Zeugen wurden.

Ich werde sie auf ewig in Ehren halten!



Bleibt gesund und genießt die Vorweihnachtszeit!

Auf bald,

Euer Dustin

#Feintäschnerhandwerk #Feintäschner #Picrad #Tasche #Leder #Frankfurt #Obertshausen #Familienunternehmen

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